Seitentitel: FES international - Globale Politik und Entwicklung.
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Hurrikan-Opfer in Haiti; Photo: © UN Photo Library

Publikationen

Just Cities - The World's Problems Need Urban Solutions
Isabelle-Jasmin Roth

FES Perspective, February 2012

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Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Internationale Perspektiven vor der Weltklimakonferenz in Durban

Nina Netzer und Judith Gouverneur (Hrsg.)

FES Perspektive, November 2011

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Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften: Für ein neues entwicklungspolitisches Leitbild

Bärbel Kofler und Nina Netzer (Hrsg.)

FES Internationale Politikanalyse, November 2011

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Menschenrechte – Wegweiser im Kampf gegen den Klimawandel?

Theodor Rathgeber

FES Internationale Politikanalyse, Oktober 2011

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Addressing the Challenge of Global Climate Mitigation: An Assessment of Existing Venues and Institutions
Camilla Bausch und Michael Mehling

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The end of nuclear energy? International Perspectives after Fukushima
Nina Netzer und Jochen Steinhilber (Hrsg.)

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How Much Is 100 Billion US Dollars? Climate Finance between Adequacy and Creative Accounting
Wolfgang Sterk, Hans-Jochen Luhmann und Florian Mersmann

Publikation

 

Ein weltweiter Green New Deal
Nina Netzer

Publication

 

Das Ende der Atomenergie?
Zeit für ein Umdenken in der
internationalen Energiepolitik

Nina Netzer

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Rückenwind für den Klimaschutz? Neue Wege zur Einhaltung internationaler Finanzzusagen
Frank Schroeder

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After Copenhagen and before Cancun - India on the Way to a
Global Agreement on Energy and Climate Policies

Tobias F. Engelmeier und
Isabelle-Jasmin Roth

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Governance Challenges in Financing
Green and Sustainable Energy Policies

Michael T. Clark

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Der Wald, das Rind, das Zuckerrohr
Brasilien in der Klimapolitik?

Jochen Steinhilber

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Nur ein Paradigmenwechsel in der Wirtschafts- und Energiepolitik ermöglicht globalen Klimaschutz
Marc Saxer

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Globaler Emissionshandel:
Lösung für die Herausforderungen des Klimawandels?

Konstantin Bärwaldt

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Trade and Climate Change.
Triggers or Barriers for Climate Friendly Technology Transfer and Development?

Nils Meyer-Ohlendorf /
Christiane Gerstetter

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It's sink or adapt: Financing for Climate Change Adaptation
Sarah Ganter

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Internationale Klimapolitik 2020: Herausforderung für die deutsche (Umwelt-) Außenpolitik
Hermann E. Ott

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Alle Publikationen der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema Energie- und Klimapolitik finden Sie hier.

Veranstaltungen zum Thema

International Human Rights – A Guide to Tackle Climate Change?
Internationaler Workshop in Berlin 25. Mai 2011
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A multilateral framework for the Civil Use of Nuclear Energy
Internationale Konferenz in Peking 26.-27. November 2010
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Internationales Lernprojekt "Shaping Globalization": Simulation von Klimaverhandlungen
Bonn, 18.-24. November 2010
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A Global Green New Deal
Internationaler Dialog in New Delhi, Indien, 24.-25. September 2010
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“Green but mean?" - Agrofuels in the international debate?
Internationale Konferenz in São Paulo am 7.-8. Juni 2010
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Governance Challenges in Financing Green and Sustainable Energy Policies
Fachkonferenz in Washington DC
in Kooperation mit dem Brookings Institute am 21. April 2010
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Kontakt

Nina Netzer
Tel. ++49 (0)30/269 35-7408
MailNina.Netzer[at]fes.de

 

Hinweis:
Bitte ersetzen Sie bei allen e-mail Adressen [at] durch @ in Ihrem e-mail Programm.

Internationale Energie- und Klimapolitik

Die Bekämpfung des Klimawandels durch sofortige und drastische Emissionsreduktionen und der Umgang mit den bereits aufgetretenen und zukünftigen Auswirkungen stellt eine der dringlichsten Herausforderungen für die internationale Gemeinschaft dar. Diese kann nicht allein auf nationalstaatlicher Ebene gelöst werden, sondern nur im Zusammenspiel von Industrienationen sowie Schwellen- und Entwicklungsländern. Um das beim Weltklimagipfel in Kopenhagen vereinbarte Ziel, die globale Erwärmung auf 2 Grad Celsius zu beschränken, zu erreichen, müssen verbindliche internationale Ziele zur Emissionsreduktion, Vereinbarungen zur Steigerung der Energieeffizienz und des Anteils erneuerbarer Energien sowie Anpassungsstrategien an den Klimawandel formuliert werden. Zudem muss eine Einigung gefunden werden, wie eine faire Lastenverteilung bei der Bewältigung des wirtschafts- und energiepolitischen Strukturwandels und bei klimabedingten Anpassungsmaßnahmen zwischen Ländern des Nordens und des Südens erzielt werden kann.

Ein verbindliches internationales Abkommen kann dabei nur vereinbart werden, wenn es gelingt, einen Kompromiss zwischen Industrie-, Entwicklungs- und Schwellenländern zu finden, der einen erheblichen Beitrag zur Minderung des Klimawandels leistet und gleichzeitig Wachstum und Entwicklung fördert. Die Friedrich-Ebert-Stiftung unterstützt den Prozess der Annäherung verschiedener Positionen und Interessen, indem sie den Dialog zwischen gesellschaftspolitischen Akteuren aus Industrie-, Entwicklungs- und aufstrebenden Schwellenländern stärkt. Dies geschieht vor allem durch internationale Fachtagungen und Expertenworkshops unter Beteiligung von Experten aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft um konkrete politische Empfehlungen und Handlungsoptionen zu erarbeiten.

 

Themenschwerpunkte im Bereich Energie und Klima

Nachhaltiges Wirtschaften

Neben verstärkten Anpassungsstrategien und deutlichen Emissionsreduktionen ist ein grundlegender Paradigmenwechsel hin zu nachhaltigen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodellen notwendig. Maßnahmen der Friedrich-Ebert-Stiftung in diesem Bereich gehen der Frage nach, wie die heutigen Industriegesellschaften ökologisch umgebaut und modernisiert bzw. neue Volkswirtschaften in Entwicklungsländern auf der Basis erneuerbarer Energien aufgebaut und dabei gleichzeitig Wachstum und Entwicklung gefördert werden können. Auf dem Weg von den bisherigen fossilen und materialintensiven Volkswirtschaften hin zu ‚Low-Carbon-Economies’ spielen nachhaltige Produktionssysteme, Produkte und Infrastrukturen genauso eine Rolle wie der zukünftige Energiemix. Zudem muss diskutiert werden, wie der ökologische Umbau der Volkswirtschaften als Chance im Sinne eines grünen Aufschwungs und für die Entstehung neuer Arbeitsplätze (‚green jobs’) genutzt werden kann.

 

Klimagerechtigkeit

Aufgrund der historischen Verantwortung der Industrieländer als Hauptverursacher des Klimawandels sind diese gefordert, ihre Emissionen und damit ihr auf alten Industrien basierendes Wachstum einzuschränken, damit Entwicklungs- und Schwellenländer wirtschaftlich wachsen können. Wie die Emissionsbegrenzungen global gerecht organisiert werden kann und welches Maß an finanzieller und technologischer Unterstützung Entwicklungs- und Schwellenländern zur Bewältigung des wirtschafts- und energiepolitischen Strukturwandels sowie klimabedingten Anpassungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt werden sollte, spielt eine wichtige Rolle in unserer Arbeit. In diesem Kontext ist auch die Frage, wie die einzelnen klimapolitischen Finanzierungsmechanismen und -instrumente aus entwicklungspolitischer Sicht zu bewerten sind, von Bedeutung. Fragen der Klimagerechtigkeit tauchen zudem nicht zuletzt im Bereich Klima und Handel auf: Fast ein Viertel aller weltweiten Emissionen entstehen bei der Produktion von Gütern, die international gehandelt werden. Über den Handel verlagern die Industrieländer in erheblichem Umfang Emissionen in Schwellen- und Entwicklungsländer, um diese wiederum für deren Reduzierung verantwortlich zu machen.

 

Governance-Strukturen im Bereich globaler Klima-, Umwelt- und Energieinstitutionen

Das zähe Ringen um ein neues, international verbindliches Klimaabkommen als Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls hat deutlich gemacht, dass der VN-Klimaprozess an die Grenzen seiner institutionellen Kapazitäten stößt. Ebenfalls zeigt sich, dass das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) dringend reformbedürftig ist. Auf die Frage, wie die Institutionen globaler Umweltpolitik unter dem Dach der Vereinten Nationen so weiter entwickelt werden können, dass die in Kopenhagen erneut zutage getretenen Blockaden dauerhaft aufgebrochen werden, muss dringend eine Antwort gefunden werden – sonst drohen unverbindliche und freiwillige Ansätze zu einer echten Alternative zu werden. Die Maßnahmen der FES in diesem Bereich unterstützen das Zustandekommen eines Weltklimaabkommens und die Reform des internationalen Governance-Systems im Bereich globaler Umwelt- und Klimapolitik, indem ein Dialog zwischen Entscheidungsträgern aus Industrie-, Entwicklungs- und Schwellenländern gefördert wird und konkrete Handlungsoptionen und politische Empfehlungen erarbeitet werden.

Wege in eine ökologische und gerechte Gesellschaft

Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Urania Berlin

Der Begriff des Nachhaltigen Wirtschaftens ist heute in der Politik und in den Vorstandsetagen angekommen. Verstanden werden darunter meistens Ansätze, die über technologische Innovationen die Energie- und Ressourceneffizienz erhöhen und die Möglichkeit in sich bergen, Umweltschutz und Wettbewerbsfähigkeit miteinander zu verbinden. Reicht dies als Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung aus? Wo liegen Grenzen technologischer Innovationen? Welche Rolle müssen in Zukunft soziale Innovationen spielen?

Die nächsten Vorträge in unserer Urania-Reihe "Wege in eine gerechte Gesellschaft“ sind:

Was bedeutet globale Gerechtigkeit heute?

am Mittwoch 16. Mai 2012 mit Prof. Dr. Thomas Pogge, Prof. für Philosophie und Internationale Angelegenheiten an der Yale University

und

Immer mehr ist nicht genug - Vom Wachstumswahn zum Bruttosozialglück

am Donnerstag, 24. Mai 2012 mit Petra Pinzler, ZEIT-Redakteurin und Autorin des gleichnamigen Buches, Berlin

Eintritt: 6,- €, ermäßigt 5,- €, Urania-Mitglieder 3,50 €

Bisherige Vorträge in dieser Reihe

net-edition:Monika SchneiderFES | 2011
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