Veranstaltungen zum Thema
No Social Justice Without Social Protection. What can international development cooperation do to make the Social Protection Floor Initiative work?
5. Juli 2011 in der FES Berlin
Programm öffnen
BWI Conference on Trade Union Development Cooperation
15.-16. März 2010 in der FES Berlin
Programm öffnen
Rede des BHI-Vorsitzenden
Klaus Wiesehügel anhören:
Global Labour University Conference
14.-16. September 2010 in Berlin
zur Konferenzwebsite der GLU
mehr im Veranstaltungsrückblick Globale Politik & Entwicklung
Alle Veranstaltungen der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema Gewerkschaftsarbeit finden Sie hier.
Publikationen
The UN Social Protection Floor Initiatives: Turning the Tide at the ILO Conference 2011
Internationale Politikanalyse FES Berlin, Januar 2011
Globalisierung und Soziale Gerechtigkeit
Broschüre
Weitere Publikationen der FES zum Thema Gewerkschaften und internationale Gewerkschaftsarbeit finden Sie hier.
Kontakt
Reiner Radermacher
Tel. ++49 (0)30/269 35-7458
Mail
Reiner.Radermacher[at]fes.de
Hinweis:
Bitte ersetzen Sie bei allen e-mail Adressen [at] durch @ in Ihrem e-mail Programm.
Die Weltwirtschaftskrise stellt die internationale Gewerkschaftsbewegung vor die größte Herausforderung seit dem Ende des 2. Weltkriegs. Dabei zeigt sich ein Paradoxon: Einerseits bestätigen die Fakten die langjährige Kritik der Gewerkschaften an der neoliberalen Ideologie, andererseits öffnet das Scheitern der bisherigen Wirtschaftspolitik keineswegs automatisch den Raum für alternative Strategien. Auf diese widersprüchliche Situation haben die Gewerkschaften weltweit mit einer Doppelstrategie reagiert:
Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat im Rahmen ihrer internationalen Gewerkschaftsarbeit den Prozeß der Erneuerung der internationalen Gewerkschaftsbewegung tatkräftig unterstützt – und tut dies weiterhin. Dabei zeigt sich, dass die Friedrich-Ebert-Stiftung in besonderer Weise dazu geeignet ist, diese komplexe Anforderung aufzugreifen, ist sie doch die einzige Institution im Kreis der gewerkschaftsnahen Förderinstitutionen, die über ein weltweites Netz von Projektbüros verfügt. Die dauerhafte Präsens in allen wichtigen und fast allen bedeutenden Ländern des globalen Nordens und Südens erlaubt es, „maßgeschneiderte“ Aktivitäten für die Partner zu entwickeln. Zudem läßt sich über das globale Netzwerk der Friedrich-Ebert-Stiftung die lokale Gewerkschaftsarbeit in einem Land mit der globalen Aktionsebene der internationalen Gewerkschaftsorganisationen verknüpfen.
Erfahren Sie mehr zu diesem Thema hier im
Portal Gewerkschaftsarbeit.
Die FES organisierte auf dem 10. Weltsozialforum in Dakar vom 6.-11. Februar 2011 Workshops zu aktuellen politischen Themen der Globalisierungsdebatte. Die Aktivitäten boten eine Dialogplattform für Vertreter von Gewerkschaften, NGOs und anderen Organisationen der Zivilgesellschaft, die auf dem WSF vertreten waren.
Der Film beschreibt in eindrucksvollen Bildern die Vielfalt unserer Arbeit dort:
zum YouTube-Video der FES
zur Internetseite "FES auf dem WSF"
Die regionalen Gewerkschaftsprojekte der FES fördern den Dialog und die Allianzbildung von Gewerkschaften und politischen Akteuren auf regionaler Ebene:
zum Regionalprojekt in Lateinamerika FES SINDICAL
zum Regionalprojekt in Asien TRADE UNION PROGRAM
zum Regionalprojekt in Südosteuropa ARBEITSBEZIEHUNGEN UND SOZIALDIALOG
zum Regionalprojekt in Mittel- und Osteuropa ARBEITSBEZIEHUNGEN UND SOZIALDIALOG
Michael Cichon | Veronika Wodsak | Christina Behrendt:
The UN Social Protection Floor Initiatives
Turning the Tide at the ILO Conference 2011
Lange Zeit hat die internationale Gemeinschaft dem Menschenrecht auf soziale Sicherheit keine Priorität eingeräumt. Während die Qualität der sozialen Sicherung sich nach und nach für viele Arbeiter im formellen Sektor weltweit verbesserte, blieb eine große Zahl von Arbeitern im informellen Sektor ohne jegliche soziale Sicherung - selbst in Ländern, deren Wirtschaft anhaltend wächst. Die Veranschaulichung, dass selbst Entwicklungsländer sich ein bestimmtes Mass an grundlegenden Sozialleistungen leisten können, brach den Bann der bis dahin die Debatte um die Entwicklung sozialer Sicherung dominiert hatte. Es brauchte allerdings eine globale Finanz- und Wirtschaftskrise, um das Thema soziale Sicherung an die Spitze der internationalen Agenda zu bringen, als schließlich selbst von der G20 erkannt wurde, dass soziale Sicherheitssysteme als wichtige wirtschaftliche Stabilisatoren fungieren.
Internationale Politikanalyse FES Berlin, Januar 2011