| Titel der Veranstaltung | 162782 Zwischen Menschenrechten und Realpolitik? |
| Beschreibung | Der UN-Sicherheitsrat ist das wichtigste internationale Gremium zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit. Daher befasst er sich auch mit schweren innerstaatlichen Menschenrechtsverletzungen, die eine potentielle Friedensbedrohung darstellen. Um zur Lösung eines Konfliktfalls beizutragen, kann der Rat unterschiedliche Maßnahmen ergreifen. Diese reichen von diplomatischen Bemühungen oder Sanktionen bis hin zu militärischen Interventionen gegen einen Staat. Da der Sicherheitsrat in erster Linie ein politisches Gremium ist, spielen die Interessen seiner Mitglieder bei der Konfliktbearbeitung eine entscheidende Rolle. Das hat in der Vergangenheit zu einem sehr unterschiedlichen Umgang mit Konfliktsituationen geführt. Welche Kriterien und Faktoren beeinflussen die Entscheidungen des Rates? Welche Möglichkeiten hat er, auf schwere Menschenrechtsverletzungen zu reagieren? Wird das Handeln des Rates selbst, von der Verhängung von Sanktionen bis zur Entsendung von Blauhelmen menschenrechtlichen Anforderungen gerecht? Vor dem Hintergrund der weitreichenden Kompetenzen des Rates ist auch seine Zusammensetzung aus fünf Vetomächten umstritten. Welche Rolle kommt den aufstrebenden Schwellenländern wie Brasilien oder Indien zu? Was kann die Bundesregierung, was können andere Staaten zum besseren Schutz der Menschenrechte in Konfliktländern erreichen? Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam über Erwartungen und Handlungsmöglichkeiten im Hinblick auf den UN- Sicherheitsrat und die Wahrung der Menschenrechte zu diskutieren. |
| Ansprechpartn. | Susanne Böhme |
| Termin: | Mittwoch, 06.06.12 |
| Uhrzeit: | 19:30 bis 21:30 Uhr |
| Ort | Berlin |
| Kontaktanschrift | |
| BOEHMES@fes.de | |
| Teilnahmegebühr | k.A. |
| Anmeldeformular für die Veranstaltung 162782 |
| Titel der Veranstaltung | 158210 Menschenrechtsbildung praktisch erleben |
| Beschreibung | Seminar in Kooperation mit Amnesty International. Die unkontrollierte Anhäufung von Waffen und Munition heizt weltweit immer wieder Konfliktsituationen an. Gerade Kleinwaffen verursachen oft Menschenrechtsverletzungen und gefährden die Sicherheit von Menschen. Dagegen richten sich zunehmend Anstrengungen, wie z.B. Kontrollregimes oder Entwaffnungs- und Reintegrationsprogramme. Neuere Ansätze zielen dabei auf eine umfassende Einbindung der Zivilgesellschaft und vor allem auf ein Gender Mainstreaming bei allen Maßnahmen. Zusammen mit Amnesty International sollen in diesem Seminar Grundlagen der zivilen Konfliktbearbeitung sowie die Ansätze zur Kontrolle von Rüstungstransfers vermittelt werden. |
| Ansprechpartn. | Christoph Wolf |
| Termin: | Freitag, 06.07.12 bis Sonntag, 08.07.12 |
| Uhrzeit: | 18:00 Uhr (erster Tag) bis 13:00 Uhr (letzter Tag) |
| Ort | Würzburg |
| Kontaktanschrift | Akademie Frankenwarte Gesellschaft für Politische Bildung e.V. Postfach 5580 97005 Würzburg Leutfresserweg 81-83 97082 Würzburg Tel. 0931-80464-0, Fax 80464-44 e-mail: info@frankenwarte.de |
| Margarete.Grzegorczyk@frankenwarte.de | |
| Teilnahmegebühr | 90,00 Euro |
| Anmeldeformular für die Veranstaltung 158210 |
| Titel der Veranstaltung | 157924 Umgang mit Konflikten |
| Beschreibung | Gelungene Konfliktbearbeitung Interessengegensätze, gesellschaftspolitische Auseinandersetzungen, Widersprüche und Konflikte sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel im politischen Alltag. Sie eröffnen immer auch Chancen zu positiven persönlichen und strukturellen Veränderungen. Um diese Chancen für uns selbst und unsere politische Arbeit zu nutzen, müssen wir mit Konfliktsituationen und -konstellationen konstruktiv und produktiv umgehen können. Ihr Nutzen: Sie reflektieren Ihre persönlichen Konfliktstrategien und die anderer. Sie lernen, Widersprüche und Konflikte frühzeitig zu erkennen und sich Möglichkeiten unterschiedlicher Konfliktbearbeitung zu erschließen: Konflikte vermeiden, entschärfen, fair austragen, lösen oder aushalten, wenn sie nicht zu lösen sind. Methoden: Impulsreferate, Selbstreflexion, Arbeit an Fallbeispielen, Bearbeitung eigener Konfliktsituationen, Gruppen- und Plenumsarbeit Zielgruppe: Verantwortliche in Vereinen, Verbänden, Parteien und betrieblichen Interessenvertretungen sowie deren MitarbeiterInnen Inhalte: * Die Entstehung von Konflikten * Konflikte erkennen und durchschauen * Lösungsstrategien entwickeln * Phasen der Konfliktbearbeitung * Konflikten situativ und konstruktiv begegnen * Möglichkeiten der Konfliktvorbeugung |
| Ansprechpartn. | Katrin Matuschek |
| Termin: | Montag, 12.11.12 bis Donnerstag, 15.11.12 |
| Uhrzeit: | 14:00 Uhr (erster Tag) bis 12:00 Uhr (letzter Tag) |
| Ort | Kochel |
| Kontaktanschrift | |
| MATUSCHK@fes.de | |
| Teilnahmegebühr | 300,00 Euro |
| Anmeldeformular für die Veranstaltung 157924 |