Demokratieförderung und Wahlen
Die weltweite Unterstützung von Demokratisierungsprozessen...
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Globalisierung
Politische und soziale Ziele können unter den Bedingungen der Globalisierung...
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Globale Friedens- und Sicherheitspolitik
Sicherheitspolitische Fragen sind im Zuge einiger...
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Internationale Klima- und Energiepolitik
Die Bekämpfung des Klimawandels durch sofortige und drastische...
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Menschenrechte
Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Solidarität stehen im Zentrum der gesellschaftspolitischen Arbeit...
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Gender
Moderne Demokratie ist ohne Gleichberechtigung nicht denkbar. Hinzu muss aber die Möglichkeit kommen...
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Gewerkschaftsarbeit
Gewerkschaftsarbeit ist ein integraler Bestandteil der Demokratieförderung...
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Kompass 2020
Mit dem Projekt "Kompass 2020" leistet die Friedrich-Ebert-Stiftung einen Beitrag zu einer Debatte über Deutschlands Ziele...
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Mearns, Robin/ Norton, Andrew (Hrsg.):
Social Dimensions of Climate Change. Equity and Vulnerability in a Warming World
Lesetipp von Constanze Koitzsch
Der Umgang mit steigenden Temperaturen, rasch anwachsenden Meeresspiegeln und häufiger auftretenden Natur- und Wetterkatastrophen ist eine der zentralen Herausforderungen der Menschheit im 21. Jahrhundert. Der fortschreitende Klimawandel bedroht damit nicht nur die Ökosysteme weltweit, sondern verschärft gleichzeitig die Situation der Ärmsten, manifestiert soziale Ungleichheiten und kann sich damit unter gewissen Umständen verstärkend auf bereits schwelende soziale Konflikte auswirken.
In dem Sammelband, herausgegeben von Robin Mearns und Andrew Norton, wird der Klimawandel vor dem Hintergrund einer sozial gerechten Entwicklung betrachtet – ein Ansatz, der in der breiten Debatte um den Klimawandel nach Meinung der Herausgeber bislang vernachlässigt wurde. Sie zeigen einen Forschungsbedarf auf; gleichzeitig muss das Thema jedoch – z.B. im Hinblick auf die Erreichung der Millennium-Entwicklungsziele – auch für politische Debatten zugänglich gemacht werden.
Die Ausgangsthese ist, dass nicht nur der Klimawandel selbst soziale Ungleichheiten schafft, sondern dass auch Maßnahmen der Klimapolitik in Form von Minderungs- und Anpassungsstrategien negative Auswirkungen auf die soziale Entwicklung eines Landes haben können. Im ersten Teil des Buches werden diese Zusammenhänge in unterschiedlichen Politikfeldern genauer beleuchtet. Wenngleich ein direkter kausaler Zusammenhang zwischen Klimawandel und Migration sowie zwischen Klimawandel und dem Ausbruch bewaffneter Konflikte bisher empirisch nicht nachweisbar ist, können Klimaveränderungen unter dem Einfluss weiterer Faktoren diese Prozesse beschleunigen. Weiterhin wird deutlich, dass sich bestehende Geschlechterungleichheiten verstärken, solange geschlechterspezifische Auswirkungen des Klimawandels nur unzureichend berücksichtigt werden; das heißt: genderblinde Anpassungsmaßnahmen verschlechtern weiter die Situation von Frauen und verhindern ihr Empowerment.
Im zweiten Teil des Buches stellen die AutorInnen dar, dass Minderungs- und Anpassungsmaßnahmen häufig entwickelt und implementiert werden, ohne dabei lokale Institutionen ausreichend einzubeziehen, etablierte lokale Strategien zu berücksichtigen oder auf die besonderen Bedürfnisse spezifischer Bevölkerungsgruppen einzugehen. Dadurch wird – so die zentrale Kritik des Buches – zum einen die Anpassung an den Klimawandel behindert; zum anderen werden Fortschritte in der Entwicklungspolitik und bei der Armutsminderung unterlaufen. Als logische Konsequenz ergibt sich die Forderung, Minderungs- und Anpassungsmaßnahmen stärker in bestehende Entwicklungs- und Armutsbekämpfungsstrategien zu integrieren. Zugleich betonen die AutorInnen, dass Entwicklungszusammenarbeit allein nicht ausreicht, um die Anpassung an den Klimawandel erfolgreich zu bewältigen. Offen bleibt demnach die Frage, wie ein kohärentes Zusammenwirken der Klima- und Entwicklungspolitik mit Blick auf soziale Gerechtigkeit erreicht werden soll. Zwar werden insbesondere im zweiten Teil des Buches Handlungsempfehlungen aufgezeigt, allerdings wünscht sich der Lesende an manchen Stellen hier auch konkrete, anschauliche Beispiele. Dennoch gibt das Buch einen guten Überblick über die sozialen Implikationen des Klimawandels. Wünschenswert ist, dass die AutorInnen mit dieser Veröffentlichung weitere Untersuchungen und Diskussionen um die sozialen Folgen des Klimawandels und der bisher angewandten Klimapolitik anregen, damit – auch im Hinblick auf die Aushandlung eines neuen Klimaschutzabkommens – Versäumnisse der Vergangenheit nicht wiederholt werden.Mehr Infos zu diesem Buch
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Weitere Lesetipps:
Lesetipp "From War to Democracy" von Katrin Knauder Lesetipp "Wars, Guns and Votes" von Susan Javad Lesetipp "Der Aufstieg der Anderen" von Jürgen Stetten
Seminare und Diskussionen beim Forum Social Temático in Porto Alegre/Brasilien am 26. und 27. Januar 2012
Wie zuvor boten die Aktivitäten der Friedrich-Ebert-Stiftung auch beim Weltsozialforum 2012 wieder eine Dialogplattform für Vertreter von Gewerkschaften, NGOs und anderen Mitgliedern der Zivilgesellschaft.
In diesem Jahr hatte das Forum einen thematischen Schwerpunkt:
Capitalist Crisis, Environmental and Social JusticeDas Netzwerk Social Watch stellte seinen Social Watch Report 2012 zu nachhaltiger Entwicklung vor, der Berichte aus 66 Ländern enthält und außerdem die ersten Ergebnisse der Civil Society Reflection Group on Global Development vorstellte, die eine umfassende Neudefinition von Global Governance verlangen.
In diesem Jahr ging es aber überwiegend um den bevorstehenden Rio+20 Gipfel, von dem sich viele nicht nur den Anstoß eines Prozesses zur Verwirklichung der Sustainable Development Goals (SDGs) versprechen, sondern bei dem es auch um alternative Entwicklungsparadigmen gehen soll, die Wohlstand und sozialen Aufstieg auch sozial gerecht, umweltverträglich und unter Achtung der Menschenrechte ermöglichen sollen, um endlich und nachhaltig dem Neoliberalismus den Garaus zu machen.
Programmflyer mit Orten und Zeiten öffnen
In Kooperation mit Social Watch, Global Policy Forum und terre des hommes
Wege in eine ökologische und gerechte Gesellschaft
Veranstaltungsreihe in der Urania Berlin
Dass wir uns unseren Lebensstil nur auf Kosten anderer leisten können, hat sich schon länger herum gesprochen. Weniger bekannt ist dagegen, inwieweit schon der Konsum von Alltagsgegenständen wie Jeans oder Mobiltelefonen unmittelbar mit Kinderarbeit, umkippenden Gewässerb oder der Versteppung ganzer Landstriche zusammenhängt oder welche fatalen ökologischen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen unser Lebensstils weiterhin haben wird, wenn wir nicht lernen mit den knappen Ressourcen der Welt verantwortungsvoller umzugehen.
Ein Vortrag mit Professor Simonis am 1. Februar ist der nächste in unserer Urania-Reihe "Wege in eine gerechte Gesellschaft“, die wir auch 2012 weiterführen werden:
Was bedeutet ein "grüner Umbau" von Wirtschaft und Gesellschaft?
mit Prof. Dr. Dr. h.c. Udo E. Simonis, Mitherausgeber des "Jahrbuch Ökologie" und Forschungsprofessor für Umweltpolitik am Mittwoch, 1. Februar 2012
Die Erkenntnisse der Klimaforschung und die internationale Klimapolitik
mit Prof. Dr. Stefan Rahmstorf, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung am Montag 6. Februar 2012
Möglichkeiten und Grenzen für nachhaltiges Wirtschaften
mit Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Institutes für Klima, Umwelt, Energie GmbH am Dienstag, 14.2.12
Die Legende vom nachhaltigen Wachstum
mit Prof. Dr. Nico Paech, Wirtschaftswissenschaftler, Vertreter des Lehrstuhls Produktion und Umwelt der Universität Oldenburg, Mitglied des wiss. Beirats von ATTAC am Donnerstag, 23.2.2012
Eintritt: 6,- €, ermäßigt 5,- €, Urania-Mitglieder 3,50 €
Bisherige Vorträge in dieser Reihe
Wenn Sie sich für unsere Veranstaltungen interessieren...
...und Einladungen dazu erhalten möchten, freuen wir uns, wenn Sie uns den hier verlinkten Fragebogen ausgefüllt und unterschrieben zusenden.
UN stärkt menschenrechtliche Verantwortung für Unternehmen
Ein Kommentar von Britta Utz
Vom 16. bis 20. Januar 2012 tagte in Genf erstmals die UN-Arbeitsgruppe für Menschenrechte und transnationale Unternehmen. Das aus fünf unabhängigen Experten bestehende Gremium soll die Einhaltung von menschenrechtlichen Standards durch den Privatsektor weltweit fördern.
Lesen Sie mehr darüber in diesem Kommentar von Britta Utz, der bei der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) erschien.
Sandra Borda und Carlos Castillo:
Colombia in the UN Security Council
In dieser Perspektive analysieren Borda und Castillo Kolumbiens Außenpolitik anhand seines Verhaltens im UN-Sicherheitsrat. Kolumbiens 2011 erfolgte Wiederwahl zum nichtständigen Mitglied des UN-Sicherheitsrates wirft die Frage auf, wie sich das Land angesichts der globalen Konjunktur in Sicherheitsfragen positioniert und welche Prioritäten es dabei verfolgt. Zwei zentrale Ziele Kolumbiens im Zeitraum 2011/12 im Weltsicherheitsrat sind die Hinterfragung des UN-Einsatzes in Haiti sowie die Konsolidierung seiner Führungsposition und Rolle als Interessenvertretung der lateinamerikanischen Fraktion. Dabei ist Kolumbien nicht länger uneingeschränkt auf einer Linie mit den Positionen anderer Länder.
FES Perspective, December 2011
The Security Council’s Credibility Problem
Im Jahr 2011 wies die Arbeit des UN-Sicherheitsrats wiederholt Mängel an zwischenstaatlicher Kooperation und inhaltlicher Kohärenz innerhalb des Gremiums auf. Exemplarisch hierfür waren die UN-mandatierte NATO-Intervention in Libyen oder die Unfähigkeit des Rates im Fall der Menschenrechtsverletzungen in Syrien mit einer Stimme zu sprechen. Um künftig verlorengegangene Glaubwürdigkeit wiederherzustellen, argumentiert Gowan in dieser Perspektive dafür, dass der Sicherheitsrat seine Krisenreaktionsmechanismen wie beschleunigte Informationsgewinnung oder effektivere Entscheidungsfindung grundlegend überdenkt. Dabei könnten auch nichtständige Mitgliedstaaten, wie beispielsweise Deutschland oder Indien, von entscheidender Bedeutung sein.
FES Perspective, Dezember 2011
Disarmament and Arms Control:
Showdown at the UN in 2012?
ATT Negotiations, UNPoA Review, and WMDFZ-ME Conference
2012 steht die globale Abrüstungsmaschinerie am Scheideweg: Bei einer ganzen Reihe wichtiger Prozesse im Bereich Abrüstung und Waffenkontrolle bedarf es im kommenden Jahr verstärkter Anstrengungen auf Seiten der Staaten, um den gegenwärtigen Stillstand zu überwinden. Ein umfassendes und rechtlich bindendes internationales Waffenhandelsabkommen (ATT) muss das Ergebnis der Verhandlungen im Juli nächsten Jahres sein. Außerdem wird 2012 entscheidend für die weitere Zukunft der UN-Konferenz für Abrüstung sein. Durch eine Überwindung der jetzigen Blockade würden außerdem bei der UN Ressourcen frei, die sich dann anderen dringenden Aspekten von Global Governance wie dem Klimawandel oder der Wirtschafts- und Finanzkrise widmen könnten.
FES Perspective, November 2011
Bärbel Kofler und Nina Netzer (Hrsg:):
Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften
Für ein neues entwicklungspolitisches Leitbild
Die Folgen der globalen Erwärmung verhindern in vielen Ländern eine nachhaltige Entwicklung oder zerstören bereits erzielte Entwicklungserfolge. Dies ist umso gravierender, da ärmere Länder sowie besonders verwundbare Bevölkerungsteile am stärksten betroffen sind. Für die Entwicklungspolitik ergibt sich daraus die Notwendigkeit eines neuen Ansatzes, der diesen Anforderungen gerecht wird und Klimaschutz sowie nachhaltiges Wirtschaften in den Mittelpunkt stellt, ohne das Recht auf Entwicklung zu gefährden. Die vorliegende Publikation ist das Ergebnis eines 2010 gegründeten Arbeitskreises »Klimawandel und Entwicklung« der FES mit ParlamentarierInnen sowie VertreterInnen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
FES Internationale Politikanalyse, November 2011
Bärbel Kofler und Nina Netzer (Hrsg:):
Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften
Für ein neues entwicklungspolitisches Leitbild
Die Folgen der globalen Erwärmung verhindern in vielen Ländern eine nachhaltige Entwicklung oder zerstören bereits erzielte Entwicklungserfolge. Dies ist umso gravierender, da ärmere Länder sowie besonders verwundbare Bevölkerungsteile am stärksten betroffen sind. Für die Entwicklungspolitik ergibt sich daraus die Notwendigkeit eines neuen Ansatzes, der diesen Anforderungen gerecht wird und Klimaschutz sowie nachhaltiges Wirtschaften in den Mittelpunkt stellt, ohne das Recht auf Entwicklung zu gefährden. Die vorliegende Publikation ist das Ergebnis eines 2010 gegründeten Arbeitskreises »Klimawandel und Entwicklung« der FES mit ParlamentarierInnen sowie VertreterInnen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
FES Internationale Politikanalyse, November 2011
Nina Netzer und Judith Gouverneur (Hrsg:):
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Internationale Perspektiven vor der Weltklimakonferenz in Durban
Angesichts des 2012 auslaufenden Kyoto-Protokolls und der bescheidenen Ergebnisse der Klimakonferenz in Cancún im letzten Jahr stehen die Verhandlungspartner bei der VN-Klimakonferenz in Durban unter besonderem Druck. Ein erfolgreicher Abschluss der Verhandlungen wird nur möglich sein, wenn einerseits Schwellenländer wie Brasilien, China, Indien, Mexiko oder Südafrika bereit sind, ihrem politischen und wirtschaftlichem Gewicht angemessene Verpflichtungen einzugehen. Andererseits müssen Industrieländer finanziell als auch hinsichtlich ihrer eigenen Emissionsreduktionen die Hauptverantwortung tragen. Die Publikation bietet einen Überblick über die Positionen zentraler Verhandlungsakteure.
FES Perspektiven, November 2011
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